Jede Seite im Internet hat einen „Statuscode“, den der Server zurückgibt, wenn jemand sie aufruft. Dieser Code verrät, ob alles in Ordnung ist.
Die wichtigsten Statuscodes
- 200: alles gut, die Seite lädt normal. Das möchten Sie sehen.
- 301 / 302: die Seite ist umgezogen, der Browser wird weitergeleitet. In Ordnung, sofern es einen Grund dafür gibt.
- 404: Seite nicht gefunden. Die URL existiert nicht (mehr). Besucher sehen eine Fehlermeldung.
- 500 / 502 / 503: Serverfehler. Bei Ihrem Hosting läuft etwas schief. Ein ernstes Problem.
Warum ist das für Google wichtig?
Google kann nur Seiten in den Suchergebnissen zeigen, die tatsächlich laden. Ein 404 oder 500 bedeutet: keine Indexierung, kein Ranking, keine Besucher. Wenn Ihre ganze Website vorübergehend einen 500-Fehler liefert und Google genau dann vorbeischaut, verlieren Sie Ihre Positionen, bis Google wiederkommt und sieht, dass alles wieder funktioniert.
Was kann schiefgehen?
- Der Server läuft nicht (Hosting-Problem)
- Falsche .htaccess- oder Routing-Einstellungen
- Defektes Plugin oder Theme (WordPress)
- Domainname nicht richtig verknüpft
- SSL-Zertifikat abgelaufen (dann erscheint ein Zertifikatsfehler)
Was können Sie tun?
Bei einem 404 auf einer bestimmten Seite: Prüfen Sie, ob die URL noch existiert, und richten Sie gegebenenfalls eine 301-Weiterleitung zur neuen Adresse ein. Bei 500-Fehlern: Rufen Sie sofort Ihren Hoster an. Für eine dauerhafte Überwachung: Nutzen Sie ein kostenloses Tool wie UptimeRobot, das Sie warnt, sobald Ihre Website ausfällt.