Google bietet ein kostenloses Tool, das Ihre Website auf Geschwindigkeit testet: PageSpeed Insights. Es bewertet Ihre Seite in mehreren Bereichen mit einer Zahl von 0 bis 100. Beim Mini-Audit schauen wir vor allem auf den mobilen Score, denn die meisten Besucher kommen über ihr Smartphone.
Was bedeuten die Werte?
- 90 bis 100: hervorragend. Google belohnt Geschwindigkeit mit besseren Rankings.
- 50 bis 89: durchschnittlich. Hier ist noch etwas herauszuholen.
- 0 bis 49: schlecht. Besucher springen ab, Google straft Sie ab.
Warum ist Geschwindigkeit so wichtig?
Jede zusätzliche Sekunde Ladezeit kostet im Schnitt 7 % Conversion. Wenn Ihre Website 6 Sekunden braucht und die Konkurrenz 2 Sekunden, verlieren Sie Besucher, ohne es zu merken. Und Google weiß das auch. Seit 2021 ist Geschwindigkeit ein offizieller Rankingfaktor.
Was macht Websites langsam?
Die häufigsten Probleme:
- Riesige Bilder: ein Foto mit 5 MB, das eigentlich 200 KB haben sollte
- Zu viel JavaScript: Plugins, die alles Mögliche laden, bevor die Seite sichtbar ist
- Langsames Hosting: Billig-Hosting braucht manchmal 2 bis 3 Sekunden pro Seite
- Externe Skripte: Chat-Widgets, Tracking-Pixel und eingebettete Videos, die alles ausbremsen
- Kein Caching: Jeder Besucher lädt alles neu, statt es aus dem Browser-Cache zu holen
Was können Sie heute tun?
Gehen Sie auf pagespeed.web.dev, fügen Sie Ihre URL ein und klicken Sie auf „Analysieren“. Innerhalb von 30 Sekunden erhalten Sie einen Score und konkrete Tipps, was sich verbessern lässt. Der größte Gewinn liegt meist im Komprimieren von Bildern (das können Sie selbst auf squoosh.app erledigen) und im Wechsel zu einem schnelleren Hosting.