Vor nicht allzu langer Zeit war Mobil die zweite Priorität. Man baute die Website für den Desktop und sorgte dafür, dass sie auf dem Handy „auch ganz okay“ aussah. Diese Zeit ist vorbei.
Seit 2019 nutzt Google „Mobile-First-Indexing“: Google betrachtet Ihre Website vorrangig über die mobile Version. Ist Ihre Website mobil schlecht, hält Google Ihre ganze Website für schlecht, egal wie schön die Desktop-Version aussieht.
Warum ist das so wichtig?
- 60 bis 80 % der Besucher kommen per Smartphone, bei den meisten Websites kleiner und mittlerer Unternehmen
- Googles Ranking basiert auf der mobilen Version
- Langsame oder unbrauchbare mobile Websites verlieren Besucher innerhalb von 3 Sekunden
- Die Conversion ist mobil meist 2 bis 3 Mal niedriger als am Desktop, wenn die Website nicht gut funktioniert
Was macht eine Website „mobilfreundlich“?
- Viewport-Einstellung im Code: sagt dem Browser, wie sich die Seite auf dem Handy skalieren soll
- Responsive Design: Das Layout passt sich der Bildschirmgröße an, statt horizontal zu scrollen
- Buttons sind groß genug zum Antippen: mindestens 44x44 Pixel
- Text ist ohne Zoomen lesbar: mindestens 16px für Fließtext
- Schnelle Ladezeiten über 4G: Mobile Verbindungen sind immer noch langsamer als WLAN
Wie testen Sie Ihre Website?
Öffnen Sie Ihre Website auf Ihrem eigenen Smartphone und klicken Sie sich durch alle wichtigen Seiten. Können Sie alles gut lesen? Lassen sich Buttons leicht antippen? Können Sie ein Kontaktformular ohne Frust ausfüllen? Wenn Sie selbst zweifeln, zweifelt Google auch.
Zusätzlicher Check: Nutzen Sie Googles kostenlosen Mobile-Friendly Test. Fügen Sie Ihre URL ein und Sie erhalten sofort ein Urteil plus konkrete Tipps.