Onpage-SEO ist das Fundament jeder Ranking-Strategie. Trotzdem werden die Grundlagen auf vielen Websites immer noch nicht richtig umgesetzt. Gehen Sie diese 10 Punkte durch, und Sie wissen genau, wo Ihre Chancen liegen.
Onpage-SEO umfasst alles, was Sie auf Ihrer eigenen Website optimieren können, um in Google besser zu ranken. Denken Sie an die Texte, Titel, Struktur und technischen Elemente jeder Seite. Es ist das Fundament, auf dem Linkbuilding und andere Offpage-Aktivitäten aufbauen.
Ohne gute Onpage-SEO hat der Rest wenig Sinn. Google muss verstehen, worum es auf Ihrer Seite geht, bevor die Seite ranken kann. Gehen Sie die folgende Checkliste für jede wichtige Seite Ihrer Website durch.
Der Title Tag ist der blaue, anklickbare Teil in den Suchergebnissen. Setzen Sie Ihr wichtigstes Keyword an den Anfang, bleiben Sie zwischen 50 und 60 Zeichen und schreiben Sie etwas, das Sie selbst anklicken würden. Jede Seite braucht einen eigenen Title Tag. Prüfen Sie das über den Browser-Inspektor oder ein Tool wie Screaming Frog.
Die Meta Description ist der graue Text unter dem Titel in den Suchergebnissen. Google nutzt sie nicht direkt als Rankingfaktor, aber eine gute Beschreibung erhöht die Klickrate. Schreiben Sie aktiv, bauen Sie einen Call-to-Action ein und verwenden Sie das Keyword. Bleiben Sie zwischen 120 und 155 Zeichen.
Jede Seite hat genau eine H1-Überschrift. Das ist der Haupttitel der Seite. Bauen Sie Ihr primäres Keyword auf natürliche Weise ein. Vermeiden Sie generische H1-Überschriften wie "Willkommen" oder "Homepage". Sehen Sie sich den Quellcode Ihrer Seiten an und suchen Sie nach h1-Tags.
Nach der H1 verwenden Sie H2 und H3 für Zwischenüberschriften. Das hilft Google, die Struktur Ihrer Seite zu verstehen, und macht den Text für Besucher leichter lesbar. Bauen Sie verwandte Keywords in H2-Überschriften ein. Überspringen Sie keine Ebenen: von der H1 direkt zur H3 ist keine gute Idee.
Eine gute URL sieht so aus: hendriksdigital.com/onpage-seo-checkliste. Keine langen Ketten aus Zahlen oder Datumsangaben, keine Stoppwörter wie "der", "die" oder "von". Verwenden Sie Bindestriche als Trennzeichen, keine Unterstriche. Ändern Sie URLs bestehender Seiten, die bereits ranken, nur wenn es wirklich nötig ist, und richten Sie dann eine Weiterleitung ein.
Das ist der am meisten unterschätzte Faktor. Google rankt die Seiten, die am besten zu dem passen, was der Suchende möchte. Wer nach "Linkbuilding Tipps" sucht, will einen praktischen Artikel, keine Verkaufsseite. Sehen Sie sich die ersten 5 Suchergebnisse für Ihr Keyword an und analysieren Sie, welche Art von Content Google anzeigt. Das verrät Ihnen die Suchintention.
Verlinkt Ihr Blogartikel auf relevante Leistungsseiten? Und verlinken Ihre Leistungsseiten auf Fallstudien oder das Kontaktformular? Interne Links helfen Google, Ihre Website zu verstehen, und verteilen Autorität über die Seiten. Verwenden Sie beschreibende Ankertexte, kein "hier klicken".
Jedes Bild braucht ein Alt-Attribut, das beschreibt, was auf dem Bild zu sehen ist. Google kann Bilder nicht so "sehen" wie Menschen. Ein guter Alt-Text hilft bei der Barrierefreiheit und gibt Google zusätzlichen Kontext. Formulieren Sie ihn beschreibend und knapp, ohne Keyword-Stuffing.
Google nutzt die Seitengeschwindigkeit als Rankingfaktor, vor allem auf Mobilgeräten. Messen Sie Ihre Geschwindigkeit mit Google PageSpeed Insights. Der größte Gewinn liegt oft im Komprimieren von Bildern, im Entfernen überflüssiger Skripte und im Einsatz von Caching. Eine langsame Seite verliert Besucher und Rankings.
Manchmal ist derselbe Content über mehrere URLs erreichbar, zum Beispiel mit und ohne www, mit und ohne .html oder über HTTP und HTTPS. Der Canonical Tag teilt Google mit, welche URL die "echte" ist. Prüfen Sie, ob jede Seite einen Canonical hat, der auf die richtige URL verweist. So verhindern Sie, dass sich Ihr PageRank auf Duplikate verteilt.
Tipp: Nutzen Sie die Google Search Console, um zu sehen, welche Seiten Google bereits indexiert und wo Probleme bestehen. Sie ist kostenlos und zeigt Ihnen direkt, wie Google Ihre Website sieht.
Beginnen Sie mit Ihren wichtigsten Seiten: der Startseite und Ihren drei wichtigsten Leistungsseiten. Prüfen Sie die Punkte 1 bis 4 (Title, Meta, H1 und Struktur), denn diese haben die größte direkte Wirkung. Wenn diese stimmen, arbeiten Sie den Rest Schritt für Schritt ab.
Onpage-SEO ist kein einmaliges Projekt. Jede neue Seite, die Sie veröffentlichen, verdient dieselbe Aufmerksamkeit. Machen Sie es zu einem festen Bestandteil Ihres Arbeitsablaufs.
Ich führe SEO-Audits durch, bei denen ich alle Onpage-Faktoren durchgehe, technische Probleme erfasse und konkrete Handlungspunkte liefere. Danach wissen Sie genau, was sich verbessern lässt und in welcher Reihenfolge Sie es angehen.
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